Stagnation auf dem Arbeitsmarkt - deutlich weniger berufliche Qualifizierungen
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November um 2.000 auf 2.751.000 gesunken. Das waren 38.000 mehr als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg heute mit. Dies geht aus der nachfolgenden Presseinformation des BBB hervor. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,5 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 6,4 Prozent gelegen. Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte: "Der Arbeitsmarkt reagiert auf die nachlassende konjunkturelle Dynamik robust."
Deutlicher Rückgang bei FbW
Die Neueintritte in geförderte berufliche Weiterbildungsmaßnahmen (FbW) nahmen im November gegenüber dem Vormonat deutlich, nämlich um fast 30 %, ab (42.160 im Oktober gegenüber 29.600 im November). Durch die relativ hohen Eintrittszahlen der beiden vorhergehenden Monate stieg der Teilnehmerbestand trotzdem noch einmal leicht an.
BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker erklärte angesichts der neuen Arbeitsmarktzahlen, "dass die Arbeitslosigkeit tendenziell ansteigen wird - und nicht nur wegen des bevorstehenden Winters". Gerade bei einer solchen Prognose ist es nach Meinung des BBB wichtig, mit geeigneten Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik gegenzusteuern. Das effektivste Mittel ist FbW, „allerdings zeigt gerade hier die Entwicklung zum Jahresende in die falsche Richtung“, meint BBB-Geschäftsführer Horst Palik.
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