In der vergangen Woche berichteten Online-Medien übereinstimmend, dass Microsoft das Datum der Veröffentlichung des Windows 7 Service Pack 2 bestätigt hat. Mehr als sieben Monate nach dem Release der öffentlichen Beta ist es nun am 22. Februar soweit. Entwickler, die im Microsoft Software Developer Network (MSDN) oder bei Technet registriert sind, können das SP 1 bereits ab dem 16. Februar herunterladen.
Mit dem Service Pack 1 werden vornehmlich die bisher erschienenen Sicherheitsupdates gesammelt. Dadurch können Computer bei Neuinstallationen leichter auf den neuesten Stand gebracht werden.
Auf chip.de wurden die wichtigsten Fragen und Antworten zum Windows 7 Service Pack zusammengestellt:
Was enthält das Windows 7 Service Pack 1?
Wie der Name schon andeutet, handelt es sich beim Service Pack um ein Wartungs-Paket für Windows 7. Es enthält alle bislang veröffentlichten Updates für das Microsoft Betriebssystem und schließt dementsprechend auch alle bekannten Lücken.
Bringt das Service Pack gar keine neuen Funktionen?
Für Nutzer von Windows 7 wird es definitiv keine neuen Funktionen geben. Etwas anders sieht es bei Nutzern von Windows Server 2008 aus. Das Server-Betriebssystem erhält parallel ebenfalls sein erstes Service Pack, das eine kleine Neuerung mit sich bringtt: die RemoteFX-Funktion. Mit dieser Technik können 3D-Oberflächen (Aero-Optik) und Multimedia-Funktionen innerhalb einer Remote-Sitzung
Ich habe alle Updates installiert - brauch ich das SP trotzdem?
Nicht zwingend. Wer die automatische Update-Funktion von Windows gewissenhaft ihren Dienst tun lässt, ist sowieso schon gegen alle kritischen Lücken abgesichert, die das Service Pack patcht. Allerdings hat Microsoft in der Vergangenheit oft noch einige kleine Hotfixes für nicht-kritische Fehler mit ins SP gepackt, die nicht über das automatische Update verteilt werden. Wer also ein möglichst stabiles System haben will, sollte das Service Pack also in jedem Fall installieren.
Wie groß wird der Download sein?
Diese Frage hängt erneut davon ab, wie oft Sie Windows Updates installieren. Die Download-Größe des Service Pack richtet sich nach dem aktuellen Stand Ihres Systems. Ist dies auf dem aktuellen Stand, so fällt der Download mit wenigen Megabyte sehr gering aus. Haben Sie hingegen bislang keine Updates installiert oder gerade ein neues System aufgesetzt, so wird der Download entsprechend größer ausfallen. Der Release Candidate des Service Pack 1 war in der Variante für 32-Bit-System gut 500 und in der für 64-Bit-Systeme knapp 900 Megabyte groß. Es ist davon auszugehen, dass sich das fertige SP1 in ähnlichen Größenordnungen bewegen wird.
Kann ich das SP1 in eine Windows Installations-Disk integrieren?
Diese beliebte Option wird auch mit dem Service Pack 1 für Windows 7 wieder möglich sein. Wer eine originale Installations-DVD für Windows 7 besitzt, kann ein Abbild davon auf der Festplatte speichern, die Dateien des Service Pack per "Slipstream"-Funktion einfügen und das Gesamtpaket anschließend wieder auf eine neue DVD brennen. Alternativ lässt sich das Paket für die Installation auf einem Rechner ohne optisches Laufwerk natürlich auf einen USB-Stick kopieren.
Gibt es schon Infos zum Windows 7 Service Pack 2?
Die bislang bekannten Fakten sind recht dünn: Das Service Pack 2 soll angeblich 132 Aktualisierungen für die 32-Bit-Version des Betriebssystem enthalten, für die 64-Bit-Ausgabe stehen wohl 171 Updates an. Das Server-System Windows Server 2008 bekommt einem Bericht zufolge 114 Updates. Wann das SP2 erscheinen soll, ist allerdings noch überhaupt nicht bekannt.
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