Freitag, 31. August 2012

EGILIA informiert: Arbeitsmarkt im August 2012



Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im August leicht gestiegen. Dies geht aus der nachfolgenden Pressemitteilung des BBB hervor. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierte offiziell 2,905 Millionen Arbeitslose. Das waren 29.000 mehr als im

Juli. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 6,8 Prozent. Ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Ferienmonat August durchaus üblich, weil Betriebe mit Neueinstellungen bis zum Ende der Sommerpause warten. Er fiel in diesem Jahr aber stärker aus als in den vergangenen Jahren. „Insgesamt entwickeln sich die wesentlichen Arbeitsmarktindikatoren zunehmend schwächer. Hier zeigt sich auch das geringere Wachstum der deutschen Wirtschaft,“ sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg.

Berg- und Talfahrt bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW)

Bei der durch die Arbeitsagenturen geförderten Weiterbildung lagen die Neuzugänge im August zwar deutlich (um 29 %) über denen des Vormonats (s. Grafik 1). Trotzdem sank die Anzahl der in Qualifizierung befindlichen Personen weiter auf weniger als 130.000 Personen (s. Grafik 2).

 

Mehr Kontinuität in der Förderung

Die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften liegt nach Aussagen der BA nach wie vor auf hohem Niveau. Im August belief sich der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auf 493.000. Besonders gesucht sind lt. BA zurzeit Fachleute in den Bereichen Metall, Mechatronik, Elektro, Maschinen-/ Fahrzeugbau, Logistik, Handel und Gesundheit. „Eine kontinuierlichere Förderungsstrategie der Agenturen und Jobcenter wäre im Interesse aller Beteiligten wünschenswert“, kommentierte der BBB-Vorsitzende Thiemo Fojkar die aktuellen Zahlen. „Gerade in den von der BA genannten Bereichen, in denen seit geraumer Zeit über akuten Fachkräftemangel geklagt wird, könnten über gezielte Qualifizierung mittelfristig deutliche Beschäftigungseffekte erzielt werden“.

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